Der Immobilienmarkt in Montenegro durchläuft derzeit eine Stabilisierung, die für Käufer und Mieter eine attraktive Gelegenheit darstellt. Nach einer Phase stark steigender Preise und hoher Nachfrage zeigt sich der Markt nun entspannter, mit moderateren Preisen und einem breiteren Angebot. Dies macht den Moment ideal, um ein Eigenheim oder eine Mietwohnung zu sichern.
Die Mietpreise in Montenegro, einschließlich Podgorica, sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Einzimmerwohnungen werden derzeit zwischen 400 und 650 Euro vermietet, während größere Einheiten mehr Platz und Komfort zu vernünftigen Preisen bieten. Die steigende Zahl einheimischer Mieter trägt zu einem ausgewogeneren und stabileren Mietmarkt bei.
Trotz etwas nachlassender Nachfrage bleibt der Immobilienmarkt lebhaft, vor allem wegen der begrenzten Neubauflächen. Im zweiten Quartal 2025 wurden nur zehn Bauanträge genehmigt, was einem Rückgang von 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Knappheit erhält den Wert der Immobilien und verschafft Käufern Vorteile bei Preisverhandlungen.
Die Preise für Neubauwohnungen stiegen im Vergleich zum letzten Quartal 2024 um 13,7 Prozent. Die Zunahme verlangsamt sich jedoch auf etwa zwei Prozent, was auf eine Stabilisierung hindeutet. An der Küste, etwa in Budva, Kotor und Tivat, liegen die Preise für neue Wohnungen zwischen 2.000 und 3.500 Euro pro Quadratmeter. Premium- und Luxusentwicklungen sind dort ebenfalls erhältlich.
Luxuriöse Marina-Residenzen in exklusiven Lagen wie Porto Montenegro, Portonovi und Luštica Bay kosten zwischen 7.000 und 10.000 Euro pro Quadratmeter und bieten erstklassige Qualität sowie hochwertige Annehmlichkeiten. Günstigere Optionen finden sich in zentralen Regionen und im Norden Montenegros, wo Preise bei 1.068 bzw. 1.547 Euro pro Quadratmeter beginnen.
Marktexperten gehen davon aus, dass sich die Preise bis Ende 2025 stabil halten oder sich nur leicht zwischen minus drei und plus einem Prozent verändern werden. Dieses kontrollierte Wachstum in Kombination mit dem aktuellen Angebotmangel gewährleistet den Werterhalt der Immobilien und attraktivere Konditionen als während des vorherigen Marktbooms.
Für Käufe in bestimmten Regionen steht eine vielfältige Auswahl zur Verfügung: In Sutomore und Bar liegen die Preise für ältere und neue Wohnungen zwischen 1.500 und 2.700 Euro pro Quadratmeter. In Ulcinj bewegen sich die Preise zwischen 1.800 und 2.200 Euro, während Premiumwohnungen in Budva und Bečići zwischen 2.300 und 4.500 Euro angeboten werden.
Auch Kotor, Tivat und Herceg Novi verfügen über Immobilien im Luxussegment zu wettbewerbsfähigen Preisen, wodurch Montenegro als Standort sowohl für Lebensqualität als auch für Immobilieninvestitionen attraktiv bleibt.
Zusätzlich wird der Markt durch eine sich entwickelnde Rechtslage bei Immobilientransaktionen beeinflusst. Diese ist zwar vorübergehend mit Verkaufseinschränkungen verbunden, erhöht jedoch die Knappheit und den Wert vollständig legalisierter Objekte.
Insgesamt bietet der in Abkühlung begriffene, aber stabile Immobilienmarkt in Montenegro für Käufer und Mieter einen überzeugenden Mehrwert. Die Kombination aus moderatem Preisanstieg, begrenztem, qualitativ hochwertigem Angebot und vielfältigen Standortmöglichkeiten – von belebten Städten bis zu ruhigen Küstenorten – macht dies zu einem günstigen Zeitpunkt, um von attraktiven Preisen zu profitieren bevor sich der Markt weiter verändert.
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