Hotel Igalo für 11 Millionen € verkauft — Besorgnis unter den Beschäftigten

Hotel Igalo, einst ein bedeutendes Objekt unter der Verwaltung von Vektra Boka, wurde bei einer öffentlichen Auktion für 11,3 Millionen Euro verkauft. Der Erlös liegt damit deutlich unter der ursprünglichen Schätzung von 18,85 Millionen Euro.

Der Verkauf folgte einem Gerichtsurteil zugunsten der Familie Acović. Käufer ist das Herceg-Novi-Unternehmen Herc Gradnja, das die Immobilie nun übernimmt.

Ehemalige Mitarbeiter von Vektra Boka äußern Enttäuschung und Frustration über frühere Managemententscheidungen und nicht erfüllte Ansprüche. Kritiker werfen dem früheren Vorstand vor, hohe persönliche Bezüge über die Stabilität des Unternehmens und das Wohl der Belegschaft gestellt zu haben, was zu finanziellen Problemen beigetragen habe.

Mit Herc Gradnja hoffen Anwohner, Beschäftigte und Branchenvertreter auf einen Neuanfang mit transparenter Führung und fairen Arbeitsbedingungen. Die Übernahme könnte Investitionen und eine Stärkung der regionalen Tourismus- und Gastgewerbestruktur nach sich ziehen.

Der Fall unterstreicht die Bedeutung guter Unternehmensführung und eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen finanzieller Stabilität, Arbeitnehmerinteressen und Gläubigerschutz für die langfristige Reputation und Leistungsfähigkeit von Betrieben.

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